Als Konferenz nationaler Kultureinrichtungen (KNK) haben sich verschiedene national bedeutsame Kulturinstitutionen Ostdeutschlands zusammengeschlossen, um die Erschließung und den Erhalt des kulturellen Erbes in den neuen Bundesländern zu unterstützen. Auch die Kulturstiftung Dessau-Wörlitz ist Mitglied.
Die derzeit aus 23 Institutionen bestehende Interessengemeinschaft entstand 2002 auf Grundlage des sogenannten Blaubuchs. Das Blaubuch ist eine Art Leitfaden, der im Auftrag des Beauftragten des Bundes für Kultur und Medien erstellt wurde, um nach der Wiedervereinigung einen Rahmen für die Stärkung und Pflege der bis dahin vernachlässigten ostdeutschen Kulturlandschaft zu schaffen. In ihm sind Informationen zu den einzelnen, dort als „kulturelle Leuchttürme“ bezeichneten, Institutionen aufgelistet.
Die KNK arbeitet daran, diese bedeutenden Stätten im Bewusstsein von Politik und Öffentlichkeit zu verankern und hat sich dabei über die Jahre zu einem kompetenten Netzwerk entwickelt. Sie bietet ihren Mitgliedern die Möglichkeit zum Austausch und dient als Plattform für die Vermittlung gemeinsamer Interessen.
